reflections

Gedichte 2011

9.februar 2011

1.
meine mutter hat mich raus geschmissen,
unsere beziehung ist daran nicht zerissen.
nun ist unser verhältniss wieder gut
sie fasst auch wieder neuen mut
sie hat mich noch nicht auf gegeben
es gibt noch so viel zu erleben
ich wohn etzt 2 stockwerke weiter oben
bei meinem vater droben
mein bruder ist gestern aus paris wieder gekommen
eigentlich wollte ich ihn mal besuchen kommen
doch leider bin ich mal wieder gelandet in der psychatrie
wegen drogen, psychose,hebephrene schizophrenie oder manie?
auf ein therappieplatz in der maximilianshöhe warte ich
bin irgendwie gespannt, was erwartet mich
bin aber nicht gerade froh darüber dort hin zu gehen
kann echt die welt einfach nicht verstehen
ich weis einfach nicht was ein leben ohne drogen wert ist
ob meine depression mich früher oder später komplett zerfrisst
ich lieg oft stunden lang rum ohne etwas zu machen
zu tun gäbs eigentlich genügend sachen
doch ich kann mich oft zu nichts auf raffen
werd ich irgendwann in meinem leben noch was schaffen?
oder werde ich mich immer nur weiter im kreis drehen
und an mir selbst letzendlich unter gehen?


19.2.11
2.
Nun bin ich in der Maximilianshöhe an gekommen
meine freiheit wurde mir mal wieder genommen
hir muss man auch unterschriften sammeln
man kann nicht die wochentage nur herum gammeln
nur an wochenenden hat man nichts zu tuhen
man kann sich sa so einfach aus ruhen
wie konnte es nur so weit kommen
meine traumwelt ist nun zeronnen
was soll ich denn jetzt machen
ich kann mich selbst nur aus lachen
werde ich jemals meinen selbsthass besiegen
oder witerhin von mir selbst eins auf den decken kriegen
kann ich jemals in dieser welt clean bestehen
oder werd ich einfach immer unter gehen
die realität macht mich traurig immer wieder
dazu mache ich mich selbst dauernd nieder
wie soll ich nur mein leben gestalten
kann ich jemals die cleanheit aus halten
schön das spiel mit machen muss ich hir
neue frewiheit geben sie dann mir
anscheinend geboren um zu leiden
kann frusst schmerz und trauer nicht vermeiden
muss meinen problemem nüchtern ins auge blicken
doch ich hab das gefühl daran zu ersticken
ich wil gar nicht an meine zukunft denken
mich weg ballern vom leben ab lenken
freue mich schon auf den tag an dem ich sterbe
dann lieg ich friedlich unter der erde
ich fühl mich einfach innerlich so leer
habe auf so ein leben keine lust mehr
muss mich zwingen auf zu stehen
um hir meinen pflichten hir nach zu gehen
will schnell im stufenkonzept auf steigen
dazu muss ich jeden fehlverhalten vermeiden
muss es schaffen keine drogen an zu rühren
um ein egenes leben in freiheit zu leben



22.2.11

3.
Jetzt muss ich meinen führerschein abgeben
es ist schon nervig dieses leben
doch es muss irgendwie weiter gehen
ich muss versuchen über all dem leid zu stehen
zu spät um um gnade zu flehen
ich bin selbst an meiner situation schuld
hir drinnen braucht man echt geduld
eine stufe bin ich schon auf gestiegen
doch werd ich es schaffen meine sucht zu besiegen ?
ich habe die hoffnung noch nicht ganz verloren
dennoch denke ich ich sei nur zum leiden geboren
das schicksal versucht mich nieder zu machen
schaf es so oft ein feuer des selbsthasses zu entfachen
denk oft dass ich wirklich zu nichts gut bin
ein selbstmord sei für diese welt ein gewinn
doch kann ich dies meinen sozialen kontakten an tuhen?
egoistisch ist es einfach für immer zu ruhen
doch täglich kommen diese SM gedanken
ich frage mich all zu oft wann werde ich ab danken
langsam werd ich vom seroquel benommen
wie soll ich denn jemals mit mir zu recht kommen
ich muss nun einfach clean bleiben
nicht weiter salz in die wunden reiben
kann mich oft einfach nicht verstehen
werd ich irgendwann an mir selbst zu grunde gehen?
oder wird sich das blatt noch zum positiven drehen
hoffentlich kann ich durch die thera etwas gewinnen
es ist höhste zeit um ein neues Leben zu beginnen
hoffentlich werd ich nicht wieder versagen
offen bleiben einfach so viele fragen



23.11.11
4.
Bin in der höhsten stufe an gekommen
habe dafür viele freiheiten bekommmen
darf regelmäßig nach hause gehen
um dann wieder hir vor der tür zu stehen
habe begonnen hir mein zimmer oft ab zu schließen
trotzdem ist es unmöglich seine ruhu hir zu genießen
werde vielleicht hir weg gehen
muss mich nach praktikas umsehen
in der herzogsägmühle eine ausbildung als fachinformatiker beginnen
irgendwann eigenes Geld gewinnen
nicht mehr auf almosen angewiesen sein
das wäre fein
kosten verursacht hab ich mein leben lang
es wird zeit für einen neuanfang
könnt ich dies abernicht auch hir erreichen
ooder würde hir ewig nur die zeit verstreichen
hir kenne ich mich wenigstens schon aus
doch irgendwann muss ich hir raus
naja man kanns hir schon aus halten
doch will mein leben selbst gestalten
nicht von einer abhängigkeit in die nächste geraten
habe schon 1/3 meiner lebenszeit verbraten
doch werd ich jemals mein leben auf die reihe kriegen
wann werde ich zum letzen mal am boden liegen
nicht mehr bereit zu hoffen, kämpfen, leben
wann werd ich mich einfach ergeben
mich selbst entgültig auf geben

25.3.16 04:35

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